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Real-Info

Wirtschaft



Irritierende Hersteller-Angaben von Industrie und Wirtschaft


Der Skandal um VW als Symptom


Wir wussten es schon lange: Verbrauchswerte von Kraftfahrzeugen wurden immer schon bei optimalsten Bedingungen gemessen, und die Wirklichkeit sah immer schon anders aus, nämlich weniger gut. Warum also wird so ein Aufhebens um die Schadstoff-Schummelei von VW gemacht? Die ganze KfZ-Industrie ist betroffen. Sucht und ihr werdet finden.

GM ist stolz darauf, ein amerikanischer Hersteller im eigenen Land zu sein, und dennoch hat dieser Konzern im eigenen Land Autos mit fehlerhaften Zündschlössern ausgelieftert. An den daraus resultierenden Unfällen sind sogar über Jahre hinweg Menschen zu Tode gekommen. Die Konzernleitung wußte davon, hat aber das Problem erst abgestellt, als sie sich durch die Öffentlichkeit dazu gezwungen sah. Die Hinnahme eines tödlichen Unfallrisikos wenigstens kann man VW nicht nachsagen.

Irritierende Angaben aus der Industrie haben jedoch Methode und ziehen sich durch alle Branchen. Im Bereich der Software läßt der Virenscanner AVG nach dem Hochfahren eines Computers eine Meldung folgenden Inhalts erscheinen: „Haben Sie es gemerkt? Ihr Computer wurde 17% schneller gestartet als vor der Installation von AVG.“ Woher will AVG wissen, wie schnell der Computer vor der Installation des eigenen Programms startete?

In der juristischen Industrie, einer Unterabteilung der Staatsindustrie, galt ein Autofahrer in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts nicht als betrunken, wenn man bis zu 0,8 Promille Alkohol im Blut nachweisen konnte. Im 21. Jahrhundert gilt er mit winzigsten nachweisbaren Mengen von Alkohol als betrunken. Woher dieser Unterschied? Und warum wird kein Unterschies mit Blick auf die körperliche Konstitution des Menschen gemacht, sein / ihr Geschlecht und auf seine / ihre konsummatorische Lebensführung, die doch den Grad der Nüchternheit beeinflussen? Dient die Messung nur der reinen Wahrheit und der absoluten Sicherheit im Strassenverkehr, oder hat es mit sprudelnden Einnahmen durch Bußgelder zu tun? Und stimmen die Prozent-Angaben auf den Bier- und Weinflaschen immer so genau? Nachtigall ...

Wieviel Zahnpasta muß man laut Amway auf die Zahnbürste streichen, um ein optimales Zahnweiß-Ergebnis zu erreichen – im Vergleich zu den Zahnpasten anderer Hersteller? Amway erklärt seine Angaben als Rechtfertigung für hohe Preise.

Daß jede Neuentwicklung von Waschmitteln die vorherige Version in ihrer Wirkung bei weitem übertrifft, haben wir uns viele Jahre lang sagen lassen müssen, und uns stets unseren Stefan Reim darauf gemacht.

Daß verbrauchte Energie durch den Biß in einen Schokoriegel sofort zurückgebracht wurde, haben wir ebenso klaglos hingenommen.

Bereits im Jahre 2009 wurde durch Prüfungen von Fernsehgeräten ermittelt, daß der  Stromverbrauch von LCD- und Plasma-TVs im tatsächlichen Gebrauch zum Teil deutlich von den Herstellerangaben abwich.

Wie lange hält eine Glühbirne wirklich?

Macht eine Zigarette den Mann zum Mann?

Bleibt die Frau immer faltenfrei dank einer bestimmten Hautcreme?

Man kann Herstellerangaben auch verschleiern. Wer versteht schon alle Angaben auf den Beipackzetteln der bitteren Medizin?

Das betrifft mehr und mehr auch Lebensmittel. Konsumenten wollen genau wissen, was sie essen und trinken. Grafisch einheitlich gestaltete Felder, „Fingerprints“ genannt, listen in einer Ziffern- und Prozentkombination auf, was in einem Lebensmittel steckt. Vielen wird dabei schwindelig, denn natürlich gibt es keinen Richtwert, der für alle gilt. Wenn die Angaben einem Minderheitenprogramm entsprechen, treffen sie dann gerade auch auf „mich“ zu? So fragte 2008 der österreichische Konsument.

Herstellerangaben sind nicht Gesetz. Deshalb wurde auch am 17.05.2013 folgendes Urteil des Landgerichts Dessau-Roßlau gesprochen: „Ein mit der Planung der parkartigen Gestaltung eines Außenbereichs beauftragter Landschaftsarchitekt hat das von ihm in die Planung einbezogene und ausgeschriebene Baumaterial auf dessen Brauchbarkeit für die in Aussicht genommenen funktionellen Zwecke zu überprüfen und den Auftraggeber auch insoweit aufzuklären und - insbesondere wenn sich Alternativen stellen - zu beraten.“  Und es lautet weiter „Geht es um das Material von ganzjährig im Außenbereich aufzustellenden Parkbänken, so genügt er dieser Pflicht nicht schon dadurch, dass er sich auf die Herstellerangabe, wonach die zur Auswahl stehenden Holzarten für den Außenbereich geeignet seien, verlässt.“

Nicht ohne Grund ersetzte im Mai 2012 eine neue EU-Verordnung das deutsche Textilkennzeichnungsgesetz mit detaillierten Forderungen, in denen es hauptsächlich um Faserkennzeichnung geht.

Im Jahre 2013 wurde durch die Saarbrücker Zeitung bekannt gemacht, daß in elektronischen Geräten wie Druckern, Kopfhörern, Elektrozahnbürsten oder Waschmaschinen offenbar immer häufiger Schwachstellen eingebaut werden, die dafür sorgen, dass diese Produkte schneller verschleißen oder durch einen frühzeitigen Defekt kaputt gehen. Sie gelten dann als „nicht reparierbar“ und müssen durch Neugeräte ersetzt werden. Die Mehrkosten für Verbraucher betragenallein dafür  „mehrere Milliarden Euro im Jahr.“ Dafür fehlt jeder Hinweis in den Hersteller-Angaben der Industrie.

Ein Forist bei heise.de sorgte sich darum im August 2012: „ein Ersatzakku [...] kostet 8000 EUR - die Lebensdauer wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht die Herstellerangaben erreichen.“ Er hatte wohl den wahrscheinlichen Ausgang vorhergesagt.

Und laut dem Tagesspiegel war 2011 das „Chaos“ im Automobilsektor „perfekt: Auch wenn der Hersteller keine Bedenken hat, raten Vertragsverkstätten ihren Kunden vom E10-Benzin ab.“ Heute wird in Wikipedia kleinlaut zugegeben: „Nicht alle Fahrzeuge können E10 problemlos nutzen.“ Sein ökologischer Nutzen ist umstritten.

Diese und weitere Probleme zeigen, daß man von einer langen Reihe symptomatischer Ereignisse sprechen muß. Es geht nicht mehr um den Einzelfall, sondern um das soziale Bewußtsein der herstellenden Industrie. Nicht nur Eigentum verpflichtet, sondern auch die Herstellung von Gütern. Das muß den Managern als ethische Geisteshaltung in Fleisch und in Blut übergehen. Wo das nicht reicht, müssen Gesetze wohl noch deutlicher gefaßt werden, und auch Anwendung finden.

Verbraucher sind mißtrauisch geworden. Sie sind beim Einkauf skeptisch, und der Großteil der Deutschen traut den Herstellerangaben der Lebensmittel- Industrie nicht. „Mehr als die Hälfte der Verbraucher glaube(n) außerdem, dass Lebensmittel nicht so gesund sind, wie die Hersteller behaupten.“ So meldete der Focus bereits 2010, und demnach sorgen sich die Menschen besonders, Lebensmittel mit gentechnisch veränderten Inhalten zu erhalten. In jedem Fall gilt: Kritisches Verbrauchertum ist dienlich, um besser leben zu können.

 6. Nov 2015

 

 

 

Politik



Politiker-Analyse


Unsere Politiker im Faktencheck - Die Ethik unserer Politiker - Hinter dem Spiegel



Wie gut vertreten uns unsere Vertreter? Wie verstehen sie ihr Amt? Erstarren sie in ihrer Würde und sind gelähmt durch ihre gesetzlich definierten Pflichten und vorgeschriebenen Aufgaben, oder sind sie Menschen geblieben? Zeigen sie normale Reaktionen, oder doch eher nicht?


Wir sprechen von den Volksvertretern, den gewählten Abgeordneten im Bundestag und in den Landtagen. Wir sprechen von denen, die in hinteren Reihen sitzen und von denen, die in den vordersten Reihen sitzen. Was tun sie für den Bürger, der nicht den Weg der bürokratischen Petition geht, weil er nicht mit paragraphen-gepflasterten Antworten umgehauen werden will, die ihm auch noch legal unverbindlich bleiben, sondern der den Politiker als Menschen anspricht und um Hilfe bittet, in „diesem unserem“ christlich geprägten „Lande“? Ist hier der einzelne Bürger überhaupt etwas wert?

Politiker wurden zu diesen Fragen einer Prüfung unterzogen. Die Sachfrage hatte den Vorteil, echt zu sein.

Ein Spezialfall ist es wohl, wenn ein im Ausland lebender Deutscher sich an Politiker um Hilfe wendet. Doch ist nicht jeder Fall ein Spezialfall? Hier ging und geht es um die Sicherung des Aufenthaltsrechts und die damit verbundene Sicherung des Bestands der Familie in einem asiatischen Land mit deutlich fremdenfeindlicher Gesetzgebung. Doch auch ein solcher Mensch ist ein Mensch und ein Deutscher. Politiker Deutschlands sind für ihn da, oder sie sollten es sein. Dazu wurden sie gewählt. Auch Deutsche im Ausland haben das Wahlrecht, und wozu?

Den Einsatz für die Menschen versprechen Politiker auch jeden Tag neu. Nehmen wir als einen von fünf angeschriebenen Politikern den St. K. (Voller Name der Redaktion bekannt). Er ist MdB, konservativer Abgeordneter im Bundestag (BT) als Delegierter eines Flächenstaates und lebt in einer Arbeiterstadt. Auf seiner Webseite zeigt er sich mit Siegerlächeln im seriösen dunklen Anzug, das blonde Haar brav zurückgekämmt, als strahlender und Vertrauen und Sicherheit verheissender Symphatikus, und bittet expressis verbis um Kommunikation: „Als Bundestagsabgeordneter für D. (Name der Stadt redaktionell gekürzt) ist es mir besonders wichtig, Ihre Anliegen im Deutschen Bundestag zu vertreten. Daher zögern Sie bitte nicht mich zu kontaktieren.” Wir gehen darauf ein und schreiben ihm. Sind wir naiv? Das zeigte sich bald, denn unsere Email wurde als unzustellbar zurückgeschickt. Er antwortete danach nicht auf die Direktkommunikation, die er auf seiner Webseite anbot und in welcher er frontal um Hilfe gebeten wurde. Seine Homepage-Leutseligkeit offenbarte sich als realer Schall und Rauch. So verlief die Nicht-Komminkation auch mit den anderen MdBs.

Damit standen sie nicht allein. Auch folgende Stellen antworteten nicht, blieben schweigsam: Das Büro des Bundespräsidenten, das Bundeskanzleramt, die im BT  vertretenen Parteien, und zwar alle Parteien, die Fraktionen des BT, und zwar alle Fraktionen. Das geschah oder geschah nicht über ein Vierteljahr und trotz mehrfacher Anschreiben.

Die Personen unter den erreichbaren Adressen, deren Mails nicht automatisch vom E-Mail-Server zurückgeschickt wurde, es waren wenige, wurden gebeten, die Mail „bitte weiterleiten, da E-Mail-Adresse bei mir nicht vorhanden oder nicht sicher ist UND die oben unterstrichenen Adressen partout nicht zugänglich sind, und das, obwohl die Herrschaften in ihren Webseiten Bürgernähe betonen und ihre Bereitschaft zur Kommunikation hervorheben!!!“ Elf von 19 angeschriebenen Adressen verweigerten sich schon bei der Annahme der Mails, die anderen haben nie geantwortet.

In einem weiteren Spektrum schauen wir auf nationale und internatinale Organisationen. Seit Jahr und Tag werden sie in anderer Sache angescchrieben. Cui bono?

„Wohltätige“ Organisationen wurden angeschrieben.,. auch da war das Schweigen die einzige bemerkenswerte Zeichen ihrer (Un)tätigkeit. Das schliesst das berühmte Amnesty International ebenso ein wie den Weissen Ring, die Deutsche Liga für Menschenrechte und andere NGOs. Der Commissioner for Human Rights der Europäischen Union meldet sogar schamlos, wnn man ihn kontaktieren will: „access forbidden“. Dies sind nur beispieke aus einer längeren Liste. Sind das Betrugsunternehmen? So darf schon gefragt werden.

Und die UNO, die berühmte Organisation, die sich um Menschenrechte kümmert? Auch von doch gibt es keine Reaktion. Will man nur auf allerhoechster Ebene kommunizieren, aber die Bürger, um die es geht, ignorieren?

Wir sehen Organisationen und Personen, die auf Webseiten Bürgernähe betonen und ihre Bereitschaft zur Kommunikation hervorheben!!! Im realen Fall aber haben sie das nicht getan, denn es gab wieder keine Reaktion, keine Antwort, nicht einmal eine Eingangsbestätigung. Ist Höflichkeit nur die Zierde der Könige, nicht der Politiker, und auch nicht die der Wohltäter?

Auf den Hilfesuchenden wirkt diese Untätigkeit der tätig sein sollenden Personen bedrückend. Er leidet. Sein Kopf schmerzt, er wird passiv, zeitweise inaktiv. Das Kreuz scheint ihm und ihr oft untragbar. Sein / Ihr Status im fremden Land ist unsicher,  die Familie in Gefahr, und er wird vielleicht in die Illegalität gezwungen, die dann weitere schlimme Folgen haben kann.

In dieser Situation denkt man an das Strafgesetzbuch. Im § 323c geht es um „Unterlassene Hilfeleistung“. Danach wird wegen unterlassener Hilfeleistung bestraft, wer „bei Unglücksfällen oder gemeiner Gefahr oder Not nicht Hilfe leistet, obwohl dies erforderlich und ihm den Umständen nach zuzumuten, insbesondere ohne erhebliche eigene Gefahr und ohne Verletzung anderer wichtiger Pflichten möglich ist.“

Das GG der BRD verlangt, die Familie zu schützen. Das haben die Angesprochenen trotz mehrfachen Hinweises nicht getan.

Der bei uns verbreitete christliche Glaube verlangt Nächstenliebe. Mitgefühl von Politikern wird so oft in Reden um staatswichtige Themen bekundet. Wo waren diese Eigenschaften hier und jetzt, im Einzelfall?

Und da diese mehrfache Pflicht nicht eigeklagt werden kann, fragen wir: Müssen Politiker sich nicht an das StGB halten? Stehen sie nicht unter der Leitung durch das GG? Gilt ihnen der Glaube nichts? Wo ist der verachtete Samariter, der endlich hilft?


Wenn der dargestellte Fall ein Beispiel war, dann gibt es mehr davon. Wie viele Politiker  und „Wohltäter“ insgesamt kann man angesichts dieses Falls der Nichteinhaltung von Gesetzen, staatlichen wie moralischen, bezichtigen? Steht es schlecht um unsere Gesellschaft? Jeder urteile selbst.


Ist Freiheit teilbar? Kann man Humanität dosieren? Werden Menschenrechte an- und ausgeknipst wie das Licht im Wohnzimmer?


Man fragt  sich jedenfalls, ob diese Politiker und diese Mitarbeiter von humanitären  Hilfsorganisationen einem Fremden den Weg erklären würden ...


Vielleicht ist hier ein Wegweiser: Ein Wandgemälde in New York nahe dem ehemaligen World Trade Center bildet den folgenden Satz ab: „The human spirit is not measured by the size of the act, but by the size of the heart.” Das heißt: “Die menschliche Seele wird nicht durch die Größe der Handlung, sondern durch die Größe des Herzens gemessen.“


30 Okt 2015




Dein Land als Dieb


jks - Das Land Nordrhein-Westfalen (NRW) ist einer dpa-Meldung zufolge gemeinsam mit Frankreich zum Dieb geworden. Ein ungenannter Anbieter besaß eine CD von hohem Wert – sie enthielt Steuerdaten von bisher unentdeckten Steuerhinterziehern. Seine Sammlung mit 54 000 Datensätzen über mögliche Schwarzgeldkonten in Luxemburg bot er einem Bericht des Focus zufolge für vier Millionen Euro sowohl dem Land NRW als auch Frankreich an.


Er teilte dazu die die an die Steuerfahnder der beiden Länder übermittelten Datensätze als Demos auf. Jeder Satz enthielt eine Hälfte des gesamten Datensatzes und war für sich wertlos, da jeweils wichtige Informationen fehlten. Beide Teile aber ergänzten sich und konnten zum originalen Datensatz lückenlos zusammengefügt werden. Das taten die beiden Adressaten. Damit hebelten sie den Anbieter aus und brachten ihn um seinen Verkaufspreis.


Damit ist der strafgesetzliche Tatbestand des Paragraphen über Diebstahl wohl erfüllt. Die Lehre: Traue nie dem Staat. Ob der Verkaufspreis einklagbar ist, und wie lange ein Prozeß dauern könnte, ist eine noch ungeklärte juristische wie finanzielle Frage.




Wie die EU von ihren Kritikern in Großbritannien bewertet wird 


((Bild: EU-Parlament))


JKS, 6. März 2016

Die britische Boulevardzeitung The Sun, die von etwa 8 Millionen Lesern genutzt wird, fährt als eine der einflussreichsten Zeitungen des Landes scharfes Geschütz gegen die EU auf und wirbt vehement für den Brexit.


Ihr politischer Sonntag-Redakteur David Wooding behauptet, daß die EU 43 Jahre  damit verbracht hat, Großbritannien seiner Macht zu berauben, und beschuldigt die Euro-Chefs einer Kampagne der Täuschung, um die britische Souveränität zu untergraben. Er spricht sogar von einem „Parlament der Gauner”.


Ein Dossier namens Vote Leave wird zitiert, nach dem Großbritannien durch eine 43 Jahre dauernde Täuschungs-Kampagne der Macht beraubt worden sei, seine eigenen Gesetze zu machen. Die Vorwürfe gehen mindestens bis ins Jahr 1973 zurück, dem Beitritt Großbritanniens zur damaligen Europäischen Gemeinschaft. Schon 1971 sei GB versprochen worden, daß die nationale Souveränität nicht ausgehöhlt werden solle. Doch nur ein Jahr später sei in der Europäischen Gemeinschaft ein Gesetz verabschiedet worden, das europäisches Recht über das britische Recht etablierte.


In aller Schärfe werden weitere Vorwürfe erhoben und mit Jahreszahlen datiet. Laut Vote Leave sei den Briten 1975 versprochen worden, die Artikel des täglichen Bedarfs wie Lebensmittel, Getränke und Hygieneartikel würden mehrwertsteuerfrei bleiben, aber das geschah nicht.


Im Jahr 1992 unterzeichnete PM John Major den Maastricht-Vertrag und bestand darauf, die Befugnisse der Europäischen Kommission wären "zu klären”. Doch die EG ist noch stärker geworden, argumentiert das Dokument.


John Major wollte auch die Kontrolle Großbritanniens über seine Grenzen behalten. Aber der Europäische Gerichtshof habe anders geurteilt, sagt das Papier.


Der Labour-Premierminister Tony Blair sagte, das Vereinigte Königreich würde immer sein Vetorecht über eine Einwanderung behalten. Doch seine Regierung gab Brüssel eine umfassende Kontrolle über inländische Asylpolitik.


Der Unternehmer und Ex-Pizza Express-Chef Luke Johnson, sagte: "Die Politiker haben die Öffentlichkeit mehr als 40 Jahre lang in die Irre geführt. Sie haben mehr Kontrolle nach Brüssel gegeben, trotz der Versprechungen, daß Macht an uns zurück gegeben werden würde. "Sie haben versprochen, die EU werde sich in unsere Richtung bewegen, aber sie tat es nicht. Das britische Volk hat nie dafür gestimmt, auf die Kontrolle über seine Grenzen zu verzichten oder der EU mehr von seinem Geld zu geben, aber genau das ist passiert."

Laut dem Dossier, das in der vergangenen Woche erschien, erklärten Politiker den Wählern, dass Änderungen, welche wir befürchten, "nicht auf der Tagesordnung" ständen. Sollten solche Änderungen auf die Tagesordnung kommen, dann müßten wir dabei sein, um unseren Einfluss zu sichern. Solten wir den Einfluß nicht haben, seien die Veränderung unvermeidlich ist und nur Extremisten würden sie ablehnen.


Weitere "Lügen" beinhalten, daß Herr Blair ein Opt-out von der Charta der Grundrechte zugesichert habe. Labour behauptete, diese sei ohne rechtlichen Belang. Der Europäische Gerichtshof habe sie jedoch benutzt, um uns an der Ausweisung von ausländischen Kriminellen und Terrorverdächtigen zu hindern.


Herr Blair versprach auch, Großbritanniens hart umkämpften EU-Rabatt nicht wegverhandeln zu lassen. Aber er tat genau das – es kostet uns bis dato £ 10.4 Milliarden.


Und David Cameron gab eine "gusseiserne Garantie", dass eine künftige Tory-Regierung den britischen Wählern ein Referendum über den Lissabon-Vertrag, einen weiteren Griff nach der Macht durch Brüssel, geben würde. Das ist nicht geschehen.


Der Tory-MP Andrew Bridgen sagte, das Dossier bestätigt, daß die Briten "über die EU seit Jahrzehnten getäuscht" worden sind.


Und der Londoner Bürgermeister Boris Johnson erklärte: "Die einzige Möglichkeit, um die Reform zu bekommen, die wir alle wollen, ist, für den Austritt zu stimmen."




USA

 

Trump wurde zum 45. Präsidenten gewählt - jedenfalls in den Volkswahlen und durch das Wahlsystem begünstigt.

Proteste gegen seine Wahl zeigen die Stimmung im Volk deutlich an.

 

 

 

 


 

Strafen für ausländische  Unternehmen

 

Die USA verhängen Milliardenstrafen an VW, Deutsche Bank u.u. Gleichzeitig haben Banken in den USA aber 2007-8 eine weltweite und anhaltende Krise ausgeloest, die USA bauen Autos, die nicht genug gekauft werden, usw.

Es scheint uns, daß ein Wirtschaftskrieg im Gange ist, also ein Krieg. Nicht mehr militärisch, sondern wirtschaftlich bekämpft man andere Staaten, gegen die man keinen Grund zum einmarschieren hat. Ist das elegant?

 

14. F 2017

 

 

 

 Unterhaltung / Kultur

 


Wahnsinn Sprache

Alternativer Titel:

Semantische Verirrungen


Worte bedeuten nicht immer das, was andere hineininterpretieren.

Al-Quaida Free Terror Network, und das noch in der Schreibweise Al-Quida Free Terror Nettwork [sic!]. In Los Angeles durfte ein Flugzeug nicht starten, als ein Passagier auf seinem Handy ein Wifi-Netzwerk unter diesem Namen vorfand. Das Allerschlimmste wurde befurchtet. Das ist amerikanischer normaler Irrsinn, oder? Denken wir einmal nach. Würde die bekannte Terror-Organisation ein Netzwerk benennen, würde sie es gerade so nennen? Ein unvoreingenommener Beobachter glaubt, sie würde sich eher Wurzelsepp oder Frühlingserwachen nennen, oder eben Gottesstaat, vielleicht gar „God´s own country“, wie sich die USA gerne selber bezeichnen? Vermutet also nicht hinter jedem Wort eine ebensolche Tat. Das Flugzeg wurde jedenfalls einen ganzen Tag auf dem Flughafen festgehalten, bevor die Gefahr offiziell als ausgeschlossen galt, und es die Starterlaubnis  für den Flug nach London erhielt.


Einer der Vorreiter für den modernen Trend der politsch korrekten Sprache ist das Wort für Neger. Das englische Wort Negro kommt aber wie das deutsche Neger vom lateiinischen nigrum, und das heißt heißt eben schwarz, und ein Neger ist ein Schwarzer. Neger, also Schwarze, wurden in der Geschichte diskriminierend behandelt, wie man weiß. Weil die Betroffenen es so wollten, durfte man sie also in einem bestimmten Zeitraum unserer Zeitgeschichte nur noch Schwarze nennen, obwohl dieses Wort exakt dasselbe bedeutet wie Neger. „Black is beautiful“, lautete die Parole jener Zeit. Dann kamen andere Woerter, die ausschliesslich für Menschen mit dunkler Haut benutzt werden durften. Wann wird das derzeit aktuelle Wort, welches es auch immer sei, als verwerflich verworfen, und wieder ein neues etabliert, das dann das einzig richtige ist? Sprechen wir von einer semantisch-politisch-sozialen  Banalität? Nein. Denn dieser Wortzwang hat sich auf unsere deutsche Delikatesse, den Negerkuss, diskriminierend ausgewirkt. Welche euphemistiechen Bezeichnungen kennen Sie? Ich nenne ihn, wie schon zu meiner Kindheit, einfach einen Negerkuss, und halte das für eine eineutige Bezeichnung, wenn ich etwas leckeres schlecken möchte.

Ebenso verhält es sich mit Vokabular, das von Nazis einst benutzt wurde. So ist der ehemalige Deutsche Gruss sogar bei Strafe verboten – wohl ein Überbleibsel der Siegerjustiz seit 1945, genauer gesagt, seit Mai 1945. Selbst jede Armbewegung, die jenem Gruß ähnelt, wird von „kritisch denkenden Menschen“ und „Wächtern der Demokratie“ argwöhnisch verfolgt. Jugendliche, die ihre Kräfte erproben, machen sich den Wahn gerne zu Nutzen, und provozieren ohne Vorankündigung und  ohne politische Hintergedanen mit ihm. Selbst die wohl unbedachte Geste eines jungen Fussballspielers in der Emotion des Erfolgs sorgte für Aufregung. Besorgt fragen wir nun: Wann wird das Wort Butter verboten? Auch dieses Wort benutzten die Nazis. Und wie steht es mit dem Eintopf, den Hitler dem deutschen Volk „aufzwingen“ wollte. Darf man ihn noch zubereiten, geschweige denn essen? Übrigens dürfte der Deutsche Gruß der Antike geschuldet sein. In Hollywood-Filmen sehen wir Soldaten des alten Rom so den Kaiser grüssen: Salve Imperator. Heil, Kaiser dir!


Und wann wird DDR-Vokabular unter strenge Strafe gestellt? Seid bereit!


Doch der Weg bis zu einem allseits entspannten Umgang mit der Sprache ist noch weit, hier wie anderswo.


Joachim K. Stiller 2016

                                                     

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OSTERN


Was geschah wirklich am Kreuz?


JKS, Korresp. - Die Chtisten in aller Welt, Katholiken und Protestanten gleichermaßen, feiern Ostern als Fest der Auferstehung Christi. Sie sagen: Er ist am Kreuz gestorben, hat aber den Tod überwunden und ist, wie vorhergesagt, am dritten Tag wiederauferstanden. Wie glaubhaft, wie wahrscheinlich ist diese Geschichte?


Aus der Sichtweise eines Historikers wird das Geschehene kritisch betrachtet, und man erricht andere Schlüsse. Die vorhandenen Quellen werden mit gleichgearteten Ereignissen verglichen und daraus ein Gesamtbild gewonnen. Das gedankliche Vorgehen schliesst folgende Überlegungen mit ein:


Die Bibel schreibt dies:


Markus - Kapitel 16

Die Auferstehung Jesu Christi

1 Und als der Sabbat vorüber war, kauften Maria Magdalena und Maria, des Jakobus Mutter, und Salome Spezereien, um hinzugehen und ihn zu salben.

2 Und sehr früh am ersten Tage der Woche kamen sie zur Gruft, als die Sonne aufging.

3 Und sie sagten zueinander: Wer wälzt uns den Stein von dem Eingang der Gruft?

4 Und als sie aufblickten, sahen sie, daß der Stein weggewälzt war. Er war nämlich sehr groß.

5 Und sie gingen in die Gruft hinein und sahen einen Jüngling zur Rechten sitzen, bekleidet mit einem langen, weißen Gewand; und sie erschraken.

6 Er aber spricht zu ihnen: Erschrecket nicht! Ihr suchet Jesus von Nazareth, den Gekreuzigten; er ist auferstanden, er ist nicht hier; sehet den Ort, wo sie ihn hingelegt hatten!

7 Aber gehet hin, saget seinen Jüngern und dem Petrus, er gehe euch voran nach Galiläa. Daselbst werdet ihr ihn sehen, wie er euch gesagt hat.

8 Und sie gingen hinaus und flohen von der Gruft; denn ein Zittern und Entsetzen hatte sie befallen; und sie sagten niemand etwas, denn sie fürchteten sich.


Weitere Berichte finden wir in den folgenden Stellen des Bibeltextes: Matthäus - Kapitel 28,Lukas - Kapitel 24, Johannes - Kapitel 20. Dem fügen wir eigene Überlegungen hinzu und erklären dies:

Eine Kreuzigung, derer es hunderttausende im römischen Reich gab, zog sich oft über 2 bis 3 Tage oder länger bis zum Tod des Delinquenten hin, weil die Römer die Menschen lange leiden lassen wollten. Wenn man die Zeit von der Verhaftung über die Verurteilung bis zur Kreuzigung berechnet, so findet man folgendes Ergebnis:


Die Kreuzigung mußte noch am Freitag erfolgen, weil am nachfolgenden Tag, dem Sabbat, jegliche Beschäftigung durch jüdisches Gesetz verboten war. Jesus befand sich kaum am Kreuz, als eine Sonnenfinsternis einsetzte, es begann immer stärker zu regnen, der Himmel wurde beängstigend dunkel, ein gewaltiges Unwetter mit Blitz und Donner tobte, anhaltender Platzregen machte den Aufenthalt ungemütlich, und schließlich erschreckte ein Erdbeben, das den Vorhang im Tempel zerriß, die Anwesenden. Nach knapp drei Stunden war der  Himmel nun vollkommen düster und die Szene furchterregend. Niemand wollte da bei den 3 Kreuzen bleiben. Schnell wurden die Verurteilten für tot erklärt. Jesus wurde vom Kreuz genommen und fortgeschafft, in das private Grab eines Gönners gelegt. Von dort wurde er weggenommen und bis zur Heilung gepflegt. Deshalb fand man am folgenden Sonntag, also 3 Tage später, das Grab leer. So kann es durchaus gewesen sein.


Es ist möglich, daß er in der vergleichsweise  kurzen Zeit, die er am Kreuz festgenagelt war, nicht gestorben ist. Die traditionell wundergläubigen Menschen glaubten dies aber.


Versuchen wir nun, eine Chronik der Ereignisse im Nachvollzug zu erstellen, um der Sache mehr auf den Grund zu gehen:


Donnerstag


Nachmittag

Tempelaustreibung. Etwa 15 Personen, Jesus und seine Studenten, entfachen einen lauten Streit, der in einem eklatanten Akt der Gewalt und großen Emotionen endet. Die Gruppe flieht in den sicheren Garten Getsemaneh, einem ferngelegenen und durch Wildwuchs uneinsichtbaren Waldstück mit einer Raum für eine Rast bietenden Lichtung.

Die Zurückbleibenden sind wütend über die rabiaten Ausländer aus Galiläa.

19 Uhr

Abendessen mit Brot und Wein in der Lichtung, auf Holzstämmen und Steinen sitzend (kein Reataurant mit gedecktem Tisch wie bei Leonardo da Vinci).

20 bis 24 Uhr

Jesus hält allein Wache. Er als lebenserfahrener 30-jähriger Mann weiß eher als die jungen, teils noch ninderjährigen Studenten um die drohende Gefahr.

18 bis 22 Uhr

Die Priester beraten sich. Die Tempelaustreibung wird als Hausfriedensbruch, Bruch des Landfriedens und Aufruhr bewertet. Den aus Galiläa eingereisten Ausländer wollen sie ohnehin wegen seiner abweichenden Lehren lieber tot als lebendig sehen.

20 Uhr

Judas, als Judäer der einzige Einheimische der Gruppe, verläßt die Gefährten. Er ist ebenso wie die Jerusalemer Bürger zornig auf die Galiläer, die sich in seiner Heimat ungebührlich benommen haben.

21 Uhr

Judas erreicht die Priesterkonferenz und verrät Jesu Aufenthaltsort.

22 Uhr

Kaiphas spricht mit Pontius Pilatus und Herodes und erhält einen Trupp Soldaten zur Festnahme des Aufrührers.

24 Uhr

Die Soldaten erreichen unter der Führung von Judas den Garten und nehmen Jesus fest. Sie führen ihn zur sofortigen Vernehmung.


Freitag


1 Uhr bis 3 Uhr

Jesus wird von Pilatus und Herodes vernommen und verurteilt. Durch sein unvorsichtiges Wort, ein König zu sein, hat Jesus römisches Recht in einem besondes schweren Fall gebrochen. Nach der Vertreibung der Tarquinier, einer Dynastie harter und korrupter Könige, vor etwa 300 Jahren aus Rom gilt das Königtum als Tabu, der Wunsch danach kostete etwa 50 Jahre zuvor auch Julius Caesar das Leben, wie mehrere Jahre danach auch Herodes.

3 Uhr bis 8 Uhr

Jesus wird gefoltert.

9 Uhr

In einer Abstimmung, an der wohl viele Priester und Tempelarbeiter teilnehmen, wird Barrabas  vom Volk freigewünscht, Jesus bleibt in Haft.

10 Uhr bis 11 Uhr

Die drei Gefangenen werden nach Golgatha geführt.


Die beiden Mörder werden gekreuzigt.


Jesus wird gekreuzigt.


Ein Unwetter bricht aus mit Sonnenfinsternis, prasselndem Dauer-Regen, Gewitter mit Blitz und Donner, starker Verdunkelung des Himmels, sowie einem Erdbeben, das den Vorhang des Tempels zerriß.

15 Uhr.

Die drei Gekreuzigten werden mit dem Diagnoseakt eines Lanzenstiches für tot erklärt, Jesus darf vom Kreuz genommen werden und wird in einer Felsenhöhle beigesetzt.

Nachdem wegen des Unwetters alle ausser einer Grabwache den Ort verlassen haben ,könnte Jesus durch einen Hinterausgang aus der Höhle geschfft worden ein.


Sonnabend                  ohne Ereignisse


Sonntag


Morgens

Das leere Grab wird entdeckt. Es herrscht Freude bei Jesu Anhängern, die er auch in Jerusalem hat, und Aufregung bei seinen Gegnern.


In den folgenden Wochen wurde Jesus heimlich im Haus eines Gönners gesundgepflegt. So kann es sein, daß er in Emmaus einigen Studenten begegnet ist und danach am See Genezareth mit Petrus und seinen Kollegen sprechen konnte. Seine Lehre konnte fortgesetzt werden, vielleicht unter seiner diskreten Anleitung, da er wegen seiner Sicherheit als am Kreuz gestorben gelten mußte.


Als Schluß der Untersuchung bleibt: Die Wiederauferstehung ist unaufgeklärt und unwahrscheinlich. Rationale Gründe sprechen gegen diese Darstellung als wahre Begebenheit.


Diese Überlegungen sind Teil der Darstellung in dem Buch „Religion - wozu noch?“ von Joachim Stiller, das bei lulu.de aus dem Internet heruntergeladen werden kann: http://www.lulu.com/spotlight/InfoLogi

 

 


Medien

8. Nov 2015


Bild blockt sich ab


JKS - Seit Sonnabend Mittag weigert sich die Bild-Zeitung in ihrem Online-Dienst, sich sehen zu lassen, wenn der Ad-Blocker eines bestimmten Browsers aktiviert ist. Vielleicht schießt sie sich damit ins eigene Bein.


Bild will Geld generieren, immer mehr. Das geschah und geschieht mit Werbung, die schon lange in diesem Blatt überhand genommen hat - Werbung ist nämlich der eigentliche Zweck von Nachrichten-Medien. Das geschieht auch damit, daß immer mehr Beiträge nur noch gegen Geld gelesen werden dürfen, denn erst bei Zahlung schaltet Bild die Nachricht frei. Zu verstehen ist das schon, denn auch die Papierausgabe gibt es nicht umsonst – es sei denn, die Finanzierung durch Werbung reicht aus, wie bei vielen Zeitungen seit Jahren der Fall.


Jetzt ist der Adblocker das Angriffsziel. Nun haben viele Computer oder Browser gar keinen Adblocker eingerichtet, und darum kann der auch nicht abgeschaltet werden. Auch wenn der Pop-up-Blocker abgeschaltet wurde: Bild blockt dennoch. Bild wirft alles in einen Topf. Das ist nicht gerecht. Bild ist ungerecht. Überraschend kommt das nicht, denn die Arroganz der Bild ist lange bekannt, sie (die Partei)  hat nach eigener Aussage immer Recht.

 

Was kann der "geneigte" Leser tun? Ganz einfach: einen anderen Browser wählen.

 

Nachtrag Viele andere Blätter folgen nach und nach dem schlechten Beispiel von Bild. Da scheint noch einmal und wieder mal und endlich doch der mündige Kunde gefragt zu sein.

 

Ergänzung

22 Dez 2016

Zeitungen lassen sich doppelt bezahlen

 

Inzwischen haben viele Blätter nachgezogen und verlangen Geld, um im Internet gelesen werden zu koennen. Damit beweisen sie ihre Idiotie:

Zeitungen sind Medien, deren Sinn die Verbreitung von Werbung ist. Damit die Menschen die Werbung zu sehen bekommen, schreiben sie zusätzlich Nachrichten.

Mit der Bezahlung durch die Leser lassen sich die Zeitungen also von den Kunden der Werbe-Inserenten bezahlen. Das ist doppeltes Absahnen. Das ist unserioes.




Reisen - Thailand

4. Nov 2015


Wohin im Winter? Wieder mal ins Land des Lächelns?


jks - Die winterliche Urlaubs-Saison naht mit Riesenschritten. Bei den Reisebuchungen will jede/r an erster Stelle stehen. Doch wohin? Da denken viele an ihr gelobtes Land. Aber das Land des Lächelns entzaubert sich gerade selbst. Ein Expat berichtet:


Viele Touristen lieben Thailand, denn es gilt als das Land des Lächelns. Weil die einheimischen Menschen dort in der Tat viel lächeln, glauben westliche Bürger, wenn sie dort sind, im Paradies gelandet zu sein, kennen sie doch aus der Heimat zu viele verkniffene Gesichter, die mürrische Gedanken  und Unfreundlichkeit anzeigen, den kalten Regen und die Mitmenschen gerade so ertragend.


Dazu kommt die Erfahrung, daß die Sonne dort immer zu scheinen scheint. Die Regenzeit ist vorbei, die Abendtemperaturen angenehm. Auch das ist besonders wichtig in der Winter-Reisezeit.


Da beunruhigen Nachrichten anderen Inhalts, die in jüngster Vergangenheit gehäuft auftreten. Sie betreffen gerade die Feriengebiete des Landes:


Nach und neben der seit Oktober von Indonesien herwehenden Luftverschmutzung gibt es menschengemachte Problemne. Die folgenden Beispiele wurden in allerjüngster Zeit gesammelt:



Touristen auf Phuket sind verwirrt über die Strandregeln auf der Insel


Niemand kann ihnen mit 100%iger Sicherheit sagen, wo sie sich hinlegen dürfen und ob sie denn ihre Sonnenschirme und Liegen mit an den Strand bringen dürfen oder nicht. Sie seien nur in den „10-Prozent-Zonen“ erlaubt, wird gesagt. Doch sind diese Zonen nicht zuverlässig definiert. Touristen und  selbst die Einheimischen sind verwirrt. Was also tun?


Alle weiteren Entscheidungen über das weitere Vorgehen an den Stränden sind im Zweifel, seitdem das Militär die Regierung übernommen hat und allen illegalen Handel am Strand und auf dem Vorland verboten hat.



Jugendliche auf Phuket bedrohen einen Autofahrer mit der Pistole


In Thailand lebende Ausländer, auch Expats genannt, wissen, daß der Gebrauch von Schusswaffen bei einem Streit durchaus vorkommt. Da ist in jedem Fall Vorsicht geboten.



Vertreibung von Touristen am Strand von Pattaya hat ernsthafte Konsequenzen für alle Strandanbieter


Eine Liegestuhl Anbieterin verjagte eine russische Familie von „ihrem“ Strandabschnitt,weil sie sich auf Strandmatten setzen, aber keinen Liegestuhl mieten wollte.


Zwar wurde die unfreundliche Liegestuhl Anbieterin polizeilich vewarnt, doch zum Erstaunen aller Anbieter an diesem Strand ordneten die Offiziere eine sofortige Schließung aller Liegestuhl Anbieter an. Diese Schließung der Geschäfte gilt ab dem 29. Oktober 6 Uhr. Solch ein Vorfall kann sich wiederholen, und dann?



Zehn Kilometer Strand von Hua Hin mit Ölteppich überzogen


Regierungsmitarbeiter, Anwohner und freiwillige Helfer waren im Oktober mit den Aufräumarbeiten an der Küste von Prachuap Khiri Khan beschäftigt, nachdem sich ein zehn Kilometer langer Teppich aus Öl, Teerkugeln und Erdölbeschichteter Müll über den Strand ausgebreitet hat. Die Behörden vermuteten, dass das Öl von einem größeren Schiff auf hoher See stammte und an die Küste von Hua Hin getrieben wurde. Wie lange es dauern wird, bis der Strand wieder halbwegs sauber ist, kann bisher noch niemand sagen.



Mehr als 50 Polizeibeamte müssen in Pattaya in eine Massenschlägerei eingreifen

                        

In der Hitze der Nacht kochen zuweilen die Emotionen hoch und über, und dann ist jedes Lächeln garantiert vorbei.



Unklares Gesetz zum Alkoholverbot neben Bildungseinrichtungen in Thailand sorgt für Verwirrungen


Nach einem Gedankenblitz der Militärregierung gibt es ein neues Gesetz: Das Gesetz zum Alkoholverbot in der Umgebung von Bildungseinrichtungen ist jedoch nicht nur schlecht sondern auch sehr ungenau formuliert und sorgt für mehr Verwirrung und Unverständnis bei Behörden und den Verkaufsstellen für Alkohol.



Norwegische Touristen überführen gleich vier Taschendiebe in Pattaya


Wenn freundliche thailändischen Frauen die koerperliche N’he von westlichen Touristen suchen, dann ist das nicht immer eindeutig gemeint. Da- es sich dabei oft um katoys, transsexuelle Männer handelt, ist eine andere Geschichte.



Gouverneur auf Phuket geht gegen die Flughafen-Taxis vor


Die Fahrer dieser Taxis nehmen generell weit überhoehte Preise für ihre Fahrten, und es wird schon lange verscucht, gegen diese Unsitte vorzugehen. Im aktuellen Fall hatte ein Fahrer sich die Fahrt teuer bezahlen lassen, jedoch unterwegs das Auto geparkt, sich entfernt und die Fahrgäste im Taxi allein gelassen. Die Polizei ermittelt aufwendig. Daß es gerade diesmal zu einer gerechten Loesung kommt, bezweifeln einheimische Thais wie erfahrene Expats.



Solche Nachrichten müssen den auf Erholung hoffenden Touristen befremden. Was ist da los?


Was ist also dran? Ein in Thailand lebender Deutscher gibt bereitwillig Auskunft: Es ist wahr, daß die Einheimischen hier viel lächeln. Doch was ist das wert? Das Lächeln kann vieles bedeuten, von Ahnunglosigkiet über Indifferenz bis zur Missachtung, und es kann auch Freundlichkeit bedeuten.


Streit und Verbrechen gibt es in Thailand auch, doch nur sehr selten ist man selbst davon berührt – wie in Deutschland auch.


Die Militärregierung spürt man kaum. Zwar sind die Nachrichten in den Medien ferngesteuert, und es gilt ein Rechtsparagraph, nach dem das Militär umfassend in die Belange der Bürger eingreifen kann, die Indoktination spürt auch der, der wenig Thai versteht, und an einer bestimmten Brücke in de Mitte Bangkoks stehen immer noch wachhabende Soldaten. Im täglichen Leben ist von der Macht des Militärs so gut wie nichts zu spüren, und in der Provinz schon gar nicht.


Man kann sich in Thailand bei ein wenig Vorsicht sicher fühlen. Zu eine Krankenversicherung mit gesicherter Rückführung ist jedoch generell zu raten, denn auch dies ist wissenswert: ein Krankenhaus in Thailand entläßt einen Patienten erst dann, wenn die Rechnung bezahlt ist – und die deutsche Botschaft hilft nicht!

 

 

 

Reisen - Thailand

 

Warum wurde dieser Tourist verhaftet?

27. Mai 2016 von JKS


Touristen aufgepasst: Dieser chinesische Tourist wurde nach Angaben der Bangkok Post in Phang Nga, Thailand, verhaftet, weil er Fische fütterte. Die zuständigen Behörden haben begonnen, Touristen, die in den Naturreservaten an der Küste Fische füttern, zu verhaften.


Weil dies Schäden an den natürlichen Ressourcen bewirke, wurden er und sein Führer in der Nähe von Phuket verhaftet. Sakda Wichiansilp, stellvertretender Generaldirektor der Abteilung für Meeres- und Küstenressourcen, sagte am Donnerstag, dass der chinesische Tourist am Mittwoch verhaftet wurde, weil er Fische vor der südlichen Insel fütterte und der Reiseleiter wurde wegen Beihilfe zur Tat angeklagt.


Sie wurden auf die Polizeiwache des Bezirks Ko Yao in Phang Nga gebracht, wo sie später gegen eine Kaution von 100.000 Baht freigelassen wurden. Sie würden später über den Gerichtstermin informiert werden, sagte er. „Ich möchte sagen, dass wir es ernst meinen und die Verhaftungen durchführen werden. Wir haben nun genug Warnungen gegeben“, sagte Herr Sakda.


Wacharin Thinklang, ein Direktor des Amtes für Meeres- und Küstenressourcen auf Phuket sagte, dass die Vorschriften ganz klar die Fütterung von Wassertieren verbieten. Eine Zuwiderhandlung ist mit einer Geldstrafe von bis zu 100.000 Baht und / oder einer Gefängnisstrafe von bis zu einem Jahr zu belegen.

 

Quelle mit Foto: Thailand Tip Info

 

 Keine freie Meinung

 

27.4.17 - jks - Die Lage für Journalisten ist in Deutschland schlecht.

Haben Sie schon einmal versucht, einen Artikel zu schreiben, und ihn dann einer Zeitung angeboten?

Sie hat ihn nicht angenommen. Das ist leider Usus in Deutschland.

 Also: Es gibt keine freie Meinungsäußerung im unserem so freien Lande.


 

SPORT: Fussball


Fussball ist gefährlich


Der Fussballsport ist in Verruf geraten. Immer wieder überschatten Skandale das schoene Spiel. Krawall und Gewalt, Rauchbomben und Feuerwerk auf dem Platz, im Stadion und auf den Strassen machen das Spiel immer wieder zur Nebensache der Nebensache. Viele besonnene Menschen wenden sich ab.

Es hagelt Strafen, und serioese Sponsoren versagenh den Dienst.

Abhilfe wird den Vereinen geboten. Es gibt einen Selbstlern-Kurs, der den Vereinen angeboten wird. Die Vereine zeigen sich unwillig, die Chance anzunehmen.

Bisher noch ... Mit dem Kurs kann es besser werden, nicht schlechter.